
Seit 1995 wird die Carboxytherapie zunehmend auch im Bereich der medizinischen Aesthetik eingesetzt, wobei der Schwerpunkt auf der Verbesserung von Hautalterungserscheinungen und lokalen Fettansammlungen liegt. Es ist ein der Mesotherapie verwandtes Verfahren, bei dem mittels Mikroinjektionen in oder unter die Haut Kohlendioxid injiziert wird. Dies ermöglicht durch eine gesteigerte Mikrozirkulation eine Verbesserung der Hautelastizität,-dichte und des Kollagengehalts und damit einer Verringerung von Hautfältchen. Ausserdem erfolgt ein lokaler Fettabbau und eine Verbesserung der Lymphzirkulation.
Nach einer ausführlichen Reinigung der Haut wird mithilfe einer sehr feinen Nadel Kohlendioxid injiziert. Die Tiefe und Dosierung der Injektionen hängt von der jeweiligen Indikation ab. Während der Behandlung kann es zu einem kribbelnden oder brennenden Gefühl kommen. Es kann auch ein knisterndes Geräusch auftreten, welches innerhalb von 2-3 Minuten von selbst verschwindet. Die Behandlung sollte zwischen 3 und 6 mal im Abstand von etwa 2 Wochen erfolgen.
Die Behandlung lässt sich auch hervorragend mit einem Peeling kombinieren, bei welchem die abgestorbenen Zellen abgeschält werden und der Zellerneuerungsprozess in den tieferen Schichten aktiviert wird. Das Kohlendioxidgas bringt dann das Blut in das Behandlungsareal, wodurch die Hautregeneration beschleunigt wird. Dadurch wird der Verjüngungseffekt der Behandlungskombination um ein Vielfaches erhöht.
Diese Behandlungsverfahren ist völlig sicher und nahezu schmerzfrei. Mögliche unerwünschte Wirkungen nach der Behandlung können sein:
Bei der Behandlung von zur Akne neigender Haut können pustulöse Hautausschläge auftreten. Die verstopften Poren werden auf diese Weise geklärt. Rötungen und Pickel verschwinden , sowie alle oben genannten Nebenwirkungen innerhalb von 1-3 Tagen von selbst.
Das Behandlungsverfahren ist ganzjährig einsetzbar.
