Faltenglättung

Neben der Unterstützung der Hautregeneration gibt es zwei grundlegend bewährte Ansätze in der medizinischen Faltenbehandlung, die man sehr gut kombinieren kann. Ein Ansatz verfolgt die gezielte Abschwächung der Kraft von mimischer Muskulatur mittels Botulinumtoxin (Botox), der andere die Unterpolsterung bestimmter Areale, die über die Zeit an Volumen verloren haben, mit Hyaluronsäure

Mimische oder dynamische Falten entstehen durch intensive Gesichtsmimik und leben von Emotionen. Sie verblassen im Gegensatz zu statischen Falten im mimischen Ruhezustand. Zu den mimischen Falten gehören Lachfältchen oder „Krähenfüße“ am Auge, „Denkerfalten“ auf der Stirn und die „Zornesfalte“ zwischen den Augenbrauen, die bei vielen Menschen durch einen jahrelangen konzentrierten Gesichtsausdruck entsteht.

Mit zunehmendem Alter lässt die Elastizität der Haut merklich nach, sodass das wiederholte Zusammenziehen bestimmter Gesichtsfelder schließlich zu sichtbaren tiefen statischen Falten führen kann. Daher sollte eine Behandlung zur Faltenglättung spätestens dann beginnen, wenn Falten im mimischen Ruhezustand sichtbar sind. Bessere Ergebnisse erzielt jedoch eine präventive Behandlung, die bereits dann beginnen sollte, wenn die statischen Falten bereits unter der Lupe - aber noch nicht mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Diese sich noch im Anfangsstadium befindliche statische Falte kann mit einer sofortigen Behandlung mit Botox gemildert oder sogar dauerhaft beseitigt werden.